Geistliche leiden immer öfter unter Burn-out


Geistliche leiden immer öfter unter Burn-out
Das Burn-out-Syndrom, das vor allem Lehrer, Ärzte und Pfleger befällt, macht auch vor dem Priesterstand nicht halt. Immer öfter begeben sich Geistliche in Behandlung, weil ihnen ihr Beruf über den Kopf wächst.

Viele Geistliche können ihre persönlichen Probleme bei gemeinsamen Supervisionen im Kollegenkreis oft noch einigermaßen gut abfangen, in manchen Fällen ist das aber nicht mehr möglich und professionelle Hilfe ist gefragt.

„Burn-out-Symptome nicht ignorieren“
Das empfiehlt Rolf Sauer, der Leiter des diözesanen Referates Beziehung-Leben im Pastoralamt, der zugleich davor warnt, die Burn-out-Symptome zu ignorieren.

Diese schleichende Krankheit mache eben auch vor katholischen Priestern nicht Halt, sagt Sauer.

Beratung und Therapie
„Selbstverständlich nicht. Auch Priester sind wie alle sozialen Berufe davon betroffen, in diese spezielle Drucksituation zu geraten. Ich empfehle ihnen daher, genauso wie Lehrern oder Pastoralassistenten, dass sie sich an Experten wenden, um Beratung und eine eventuell notwendige Therapie in Anspruch zu nehmen“, sagte Sauer.

Eigene Stellen in der Diözese
In der Diözese gebe es dafür eigene Stellen. Betroffen seien auch Priester, da die Vielfalt der Aufgaben immer größer werde und auch unter Priestern ein bestimmter Leistungsdruck um sich greife. Gleichzeitig gebe es immer weniger Personal, meinte Sauer.

Quelle: http://ooe.orf.at/stories/368909/

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