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ÖVP Stinatz und Überfremdung

Februar 1, 2008

Heute war es mal wieder so weit, ich fand eines der so berühmt, berüchtigten ÖVP Flugblätter in meinem Briefkasten. Inhaltlich stand dort wie immer nichts Neues und es waren diesmal gar keinen Attacken gegen die SPÖ und Bürgermeister Grandits dabei.

Das einzige was wirklich mein Interesse wecken konnte war die letzte Zeile:

“NEU!!! DIE VOLKSPARTEI STINATZ ist im Internet unter www.vpstinatz.at.tf zu finden.”

Natürlich ging ich daraufhin gleich zum Computer um mal zu schaun in wie weit die ÖVP Stinatz webtauglich ist. Die Homepage selbst, schlecht gemacht auf html-Basis, inhaltlich bis auf zig Fotos mit dem Gesicht des Vizebürgermeister auch nicht interessant.

Allerdings stieß ich dann noch in der Kategorie Programm auf den letzten Absatz:

“- Instandhaltung der Feld-, Wald- und Güterwege.
- Modernisierung Feuerwehrhaus (seit 15 Jahren!!!)
- Schluß mit Postenschacher in der Gemeinde.
- Forcierung moderner Alternativenergie.
- Ausländer ja – Überfremdung nein!
- geschützter Arbeitsplatz für mindestens eine behinderte Person in der Gemeinde”

Hä? “Ausländer ja – Überfremdung nein!”. Wir sind ja Politik unter der Gürtellinie, von Seiten der VP Stinatz gewohnt, allerdings dass sich die VP nun schon des ganz rechten Vokabulars bedient war auch mir neu. In der österreichischen Politik wurde dieser von den Nationalsozialisten geprägter Begriff, seit 1945 eigentlich nur von den ganz rechten gebraucht von Burger, Honsik über Haider und Westenthaler bis zu Strache. Was kommt dann in der nächsten Aussendung? Umvolkung oder was?

Ein Kommentar

  1. Geschätzter Blaskovic!
    bin enttäuscht über so beschränkte, intolerante sozis wie Sie, bedauerlich, dass auch junge Menschen noch nicht begriffen haben wohin uns das eingeschränkte sozialistische denken in der vergangenheit geführt hat und auch heute noch leider führt.
    ein rat von mir: zerscht denken, dann reden bzw. schreiben.



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